Bürgerwind Greven
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Aktueller Projektstand

Mai 2019

Mit einem starken Partner an der Seite soll wieder Bewegung in das Projekt Bürgerwindpark kommen: „Wir haben mit Bruno Lammers eine engagierte und von der Idee der Windkraft  überzeugte Persönlichkeit gewinnen können, die unser Vorhaben unterstützt“. Lammers ist geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Saertex aus Saerbeck. Das Unternehmen Saertex ist als Hersteller von High-Tech-Materialien u.a. im Bereich der Windkraft tätig, Bruno Lammers hat sich als Investor für erneuerbare Energien, etwa im Saerbecker Bioenergiepark, engagiert.

Bruno Lammers ist von der Idee des Grevener Bürgerwindparks überzeugt: „Der Klimawandel ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Wir können diese Verantwortung nicht von uns wegschieben. Deshalb halte ich die Idee eines Bürgerwindparks in Greven für den richtigen Ansatz.“

 „Die Fridays-for-Future-Bewegung zeigt, dass wir die Verpflichtung haben, nicht weiter auf Kosten der kommenden Generationen zu leben“.  Gerade der Sommer 2018 habe gezeigt, dass der Klimawandel schon Realität ist und seine Auswirkungen buchstäblich vor der Haustür zu spüren waren - als Landwirte haben wir die monatelange Trockenheit im vergangenen Jahr besonders deutlich gespürt.

Deshalb muss der Umstieg auf erneuerbare Energien kommen und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt. „Aktuelle Ergebnisse der Forschung zeigen, dass der vollständige Verzicht auf fossile Energie möglich ist. Dazu kann jeder einen Beitrag leisten. Wir müssen den Umstieg auf CO2-neutrale Energie nur wollen“.

Besonders im regionalen Kontext mache ein verstärktes Engagement für erneuerbare Energien in Greven Sinn. „In Saerbeck oder auch Steinfurt hat man bewusst auf Bürgerwindparks oder genossenschaftliche Modelle gesetzt, um die Energiewende vor Ort zu schaffen und die Bürger daran auch finanziell zu beteiligen. Genau das wollen wir auch“. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass sich Greven so zurückhaltend verhält. „Wir könnten beim Strom mit der Inbetriebnahme des Bürgerwindparks energieautark sein “. Mit dem Windkraftpotential in Greven könnte man 135.000 Tonnen Kohle einsparen, „das sind 6750 LKW-Ladungen oder eine LKW-Schlange von Greven bis Bremen“, rechnet Tobias Werning.  Deshalb setzen wir auf Klimaschutz und auf den Erfolg ihres Projektes.

 

März 2017

Welche Gestaltungsspielräume hat der Rat der Stadt Greven zur Steuerung der Windenergienutzung? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 2. März, um 17 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Unter Punkt 3 der Tagesordnung wird dazu Rechtsanwalt Thomas Tyczewski aus der Kanzlei Wolter Hoppenberg aus Münster im öffentlichen Teil der Ausschusssitzung vortragen.

Zum Hintergrund:

Im Dezember hat die Stadt Greven beim Kreis Steinfurt als zuständiger Baugenehmigungsbehörde vorsorglich beantragt, die Baugesuche zur Errichtung von Windenergieanlagen im Gebiet der Stadt Greven zurückzustellen und sich vor weiteren Entscheidungen juristische Beratung einzuholen.

 

November 2016

Die Bürgerwind Greven informiert am Martinusmarkt mit einem Informationstand aus unserer Sicht erfolgreich die grevener Bürger. (siehe auch Presseartikel unter Aktuelles) 

Sepmtember 2016

Die Verwaltung der Stadt Greven hatte im Laufe der letzten sechs Monate die Flächenutzungsplanung nach dem Aufstellungsbeschluss im März 2016 aufgearbeitet. Dazu zählte die Beteiligung der öffentlichen Träger sowie eine Bürgerbeteiligung. Die Ergebebnisse aus den Beteiligungen wurden dem Rat am 06. September zur Beschlussfassung vorgelegt. Zu unserem Bedauern hat der Rat leider die Empfehlung der Verwaltung nicht angenommen. Damit besteht zur Zeit für den Kreis Steinfurt, bei dem unsere Bauantragsunterlagen zur Genehmigung vorliegen, keine Grundlage für die Erteilung der Genehmigungen.

Juli 2016

Die Bürgerwind Greven läd alle grevener Bürger zur Informationsversammlung in die Gaststätte "Zum Vosskotten" ein. Vor rund 90 Teilnehmern der Bürgerschaft, Politik und Verwaltung wurde das gesamte Projekt Bürgerwind Greven vorgestellt und erläutert. Offene und kritische Fragen zur Flächennutzungsplanung und zum Projekt wurden gestellt und beantwortet.

Juni 2016

Die Genehmigungsunterlagen für 15 Windkraftanlagen wurden in drei gesonderten Anträgen zusammengestellt und bei der Genehmigungsbehörde dem Kreis Steinfurt eingereicht. 

März 2016

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat entschieden, keinen sachlichen Teilflächennutzungsplan (STFNP) für Windenergie für Greven aufzustellen. Grund dieser Entscheidung war, dass nach der Beteiligung der Träger öffentlichen Belange im November 2015 einige Restriktionen zu erwarten gewesen wären. Im Wesentlichen ging es hier um die Äußerungen der Unteren Landschaftsbehörde und der Deutschen Flugsicherung, die es fachlich und rechtlich erforderlich machen, einen Teil der im Entwurf des STFNP dargestellten Windpotenzialflächen nicht als Konzentrationsflächen darzustellen. Die Folgerung daraus hätte bedeutet, es wird nicht genügend substanzieller Raum für Windkraft auf dem Gemeindegebiet Greven geschaffen.  

Aus diesem Grund hat sich die Stadt Greven auf Anraten des Planungsbüros Wolters & Partner dazu entschieden, keinen Flächennutzungsplan für das Stadtgebiet zu erarbeiten, sondern den alten aufzuheben und damit das gesamte Stadtgebiet für die Planung von Windkraftanlagen freizugeben.

Konkret bedeutet dieser Schritt für die Planung der Bürgerwind Greven, dass genauso und mit den gleichen Plangebieten weitergearbeitet wird wie zuvor. Die Bürgerwind Greven geht davon aus, dass durch die Entscheidung der Stadt Greven die Planung schneller voranschreiten kann als beim Verfahren zuvor und ist deshalb nun angefangen, die nötigen Bauantragsunterlagen zusammen zu stellen. Es werden momentan die  Gutachten erstellt, Zeichnungen angefertigt und verschiedene Studien zusammengetragen. Wir hoffen, dass es auf diesem Weg noch in diesem Jahr zu einer Genehmigung der Grevener Bürgerwindanlagen kommen wird.

März 2015

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Greven beschloss die Aufstellung der Teilflächennutzungsplanänderung „Windenergie". Ebenfalls wurde vom Rat der Stadt Greven die Potenzialflächenanalyse zur Ermittlung von Konzentrationszonen für die Windenergienutzung beschlossen. Damit sind erfreulicher Weise zwei wichtige Planungsschritte für die künftge Windenergienutzung in Greven auf den Weg gebracht.

November 2014

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirksausschuss für Bauernschaften der Stadt Greven wurde die Flächenpotenzialanalyse vom beauftragten Städteplanungsbüro Wolters & Partner vorgestellt.

Mai 2014

Unterzeichnung erster Grundstücksnutzungsverträge zwischen der "Bürgerwind Greven GmbH & Co. KG" und den Grundstückseigentümern.

Mai 2014

Am 20.05.2014 wurde die "Bürgerwind Greven GmbH & Co. KG" offiziell gegründet.

April 2014

Im April 2014 fanden in beiden GbR Gesellschaften Versammlungen statt. Es wurden die nötigen Gesellschafterbeschlüsse gefasst, die es den Gesellschaftern ermöglichten die Grundstücksnutzungsverträge mit der noch zu gründenden Bürgerwind Greven GmbH & Co. KG zu unterzeichnen.

März 2014

Am 13.03.2014 fand eine Informationsveranstaltung statt, die für beide GbR´s gemeinschaftlich organisiert wurde. Hier wurde zum ersten Mal das fertige Konzept der gemeinschaftlichen Bürgerwind - Unternehmung für Greven vorgestellt. Die offene Frage an die Anwesenden, ob die Zusammenführung der beiden GbR´s zur "Bürgerwind Greven GmbH & Co. KG" von den Gesellschaftern mitgetragen wird, stieß auf große Zustimmung.

2013

Viele Termine bei Behörden, Verwaltung und Beratungsorganisationen werden gemeinschaftlich wahrgenommen. Die "WP Greven Grundeigentümer GbR" und die "Bürgerwind Vosskotten Aldrup GbR" arbeiten erfolgreich zusammen. Der Projektstand ist in beiden Gebieten ähnlich weit vorangeschritten und die Initiatoren stellen Überlegungen an, die Gebiete in Zukunft in einer Gesellschaft zusammen zu führen und weiter zu entwickeln.

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